Walter Gropius, 1926
Eine Opalglaskugel, drei schlanke Stäbe und eine runde Deckenplatte: Die DMB 26 Deckenleuchte von Marianne Brandt entstand 1926 in der Metallwerkstatt des Bauhauses in Dessau. Die Konstruktion bleibt sichtbar, jedes Element erfüllt eine Aufgabe. Schon damals wurde der Entwurf in Serie gefertigt.
Die Kugel aus opalüberfangenem Glas verteilt das Licht weich in den Raum. Ein Ring und drei Stäbe halten sie unter der Deckenplatte, die das Licht zusätzlich reflektiert. So entsteht eine Leuchte, deren Form sich unmittelbar aus ihrem Aufbau erklärt.
Heute eignet sich die DMB 26 als Grundbeleuchtung für Flure, Eingangsbereiche, Schlaf- und Wohnräume. In längeren Fluren lassen sich mehrere Leuchten hintereinander anordnen. Im Wohnzimmer ergänzt sie das gezielte Licht von Lese- oder Tischleuchten. Ihre klare Gestaltung passt zu modernen Einrichtungen ebenso wie zu Altbauten mit historischen Details.
Vier Kugeldurchmesser von 250 bis 400 Millimetern ermöglichen eine Auswahl passend zu Raumgröße und Proportionen. Die Metallteile sind vernickelt oder in poliertem, zaponiertem Messing erhältlich.
Jede Leuchte ist fortlaufend nummeriert und trägt das TECNOLUMEN/BAUHAUS-Signet.
Empfohlenes Leuchtmittel: matte LED-Lampe, 8 Watt, E27.
Walter Gropius zählt zu den einflussreichsten Architekten und Gestaltern des 20. Jahrhunderts. Als Gründer des Bauhauses prägte er ein neues Verständnis von Gestaltung: Architektur, Kunst, Handwerk und industrielle Fertigung sollten nicht getrennt voneinander gedacht werden, sondern gemeinsam eine zeitgemäße Lebenswelt formen.
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