Walter Gropius, 1928
Eine Glasscheibe als Mittelpunkt einer Leuchte: Hans Przyrembel machte diese einfache Idee 1928 zum Ausgangspunkt seines Entwurfs. Bei der HP 28 bestimmt eine breite, flache Scheibe aus mattiertem Glas die Form. Verchromte Metallelemente ergänzen sie zu einer klaren Konstruktion, deren Aufbau sich auf den ersten Blick erschließt.
Przyrembel studierte von 1924 bis 1928 am Bauhaus. Die Verbindung von handwerklicher Erfahrung und der Suche nach zeitgemäßen Gebrauchsgegenständen prägte seine Arbeit. Bei der HP 28 wird dieser Anspruch konkret: Glas und Metall übernehmen ihre Funktion und bestimmen zugleich die Gestaltung. Der Glanz des Chroms und die matte Glasfläche bilden dabei einen reizvollen Kontrast.
Für hohe Räume entworfen, findet die HP 28 heute ihren Platz über einer Sitzgruppe, in großzügigen Altbaufluren oder in Empfangsbereichen. Ihre breite Glasscheibe betont die Horizontale und bringt die Höhe des Raumes zur Geltung. So lässt sich der Bauhausentwurf mit historischen Baudetails ebenso gut verbinden wie mit moderner, reduzierter Architektur.
Die HP 28 ist mit einem Durchmesser von 500 oder 700 Millimetern erhältlich.
Jede Leuchte wird fortlaufend nummeriert und trägt das TECNOLUMEN-Zeichen.
Nettogewicht: 5,6 kg (Ø 500mm), 9,4 kg (Ø 700mm)
Empfohlenes Leuchtmittel: 4x/6x LED Röhre 8 W, matt
Walter Gropius zählt zu den einflussreichsten Architekten und Gestaltern des 20. Jahrhunderts. Als Gründer des Bauhauses prägte er ein neues Verständnis von Gestaltung: Architektur, Kunst, Handwerk und industrielle Fertigung sollten nicht getrennt voneinander gedacht werden, sondern gemeinsam eine zeitgemäße Lebenswelt formen.
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