Walter Gropius, 1924
Diese von Wilhelm Wagenfeld entworfene Teedose ist eine klassische Ausformung der Bauhaus-Bewegung. Das Design von 1924 galt schon damals als ein hervorragendes Beispiel funktionaler Gestaltung, die sich auf die einfachen notwendigen Formen eines Gebrauchsgegenstandes beschränkt. Die WT 24 Teedose gehört zu den bedeutenden Entwürfen der Bauhaus-Ära, 1925 wurde sie im Bauhausbuch Nr. 7 publiziert.
In der Dose lässt sich loser Tee stilvoll aufbewahren. Ursprünglich wurde die Teedose aus Neusilber hergestellt, die heutige Ausfertigung besteht aus vernickeltem Messing. Der hohe Metallzylinder läuft in einen abgerundeten Ausgussrand aus. Verschlossen wird die Dose durch einen losen Deckel, der im Gegensatz zur ursprünglichen Ausführung eine von außen nicht sichtbare Verriegelung besitzt.
Walter Gropius zählt zu den einflussreichsten Architekten und Gestaltern des 20. Jahrhunderts. Als Gründer des Bauhauses prägte er ein neues Verständnis von Gestaltung: Architektur, Kunst, Handwerk und industrielle Fertigung sollten nicht getrennt voneinander gedacht werden, sondern gemeinsam eine zeitgemäße Lebenswelt formen.
Mehr über Walter Gropius erfahren