Walter Gropius, 1928
Der Teewärmer von Wilhelm Wagenfeld gilt nicht nur Teeliebhaber/Innen als Klassiker. Auch hier kombinierte Wagenfeld seine Lieblingsmaterialien Metall und Glas. Das beliebte Accessoire für den Tisch entstand 1928 als Wagenfeld die Metallwerkstatt des Dessauer Bauhauses leitete. Er entschied, die geschraubten Verbindungen des Gestells aus vernickeltem Messing als Gestaltungselemente einzusetzen, um die Konstruktion des Stövchens hervorzuheben. Das Opalglas lässt den Schein des Teelichtes atmosphärisch durchschimmern. Wagenfeld verdeutlichte auch mit diesem Alltagsgegenstand sein Motto, dass brauchbar sein auch schön sein bedeute.
Walter Gropius zählt zu den einflussreichsten Architekten und Gestaltern des 20. Jahrhunderts. Als Gründer des Bauhauses prägte er ein neues Verständnis von Gestaltung: Architektur, Kunst, Handwerk und industrielle Fertigung sollten nicht getrennt voneinander gedacht werden, sondern gemeinsam eine zeitgemäße Lebenswelt formen.
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